Bei Sachschäden

Sie sollten sich auf keinen Fall ohne Dokumentation des Schadens vom Unfallort entfernen. Wird die Polizei nicht verständigt, müssen Sie selbst die Beweise sichern. Machen Sie Fotos vom Unfallort und lassen Sie, wenn der Geschädigte nicht vor Ort ist ( Schäden an parkenden KFZ ), eine Notiz in Form eines Zettels hinterm Scheibenwischer am Unfallort.

Bei geringen Blechschäden kann auf die Polizei verzichtet werden. Dies sollten Sie allerdings nur in Betracht ziehen, wenn ein Austausch der Kontaktdaten zwischen Geschädigtem und Schadensverursacher ohne Probleme erfolgt.

Bei erheblichen Sachschaden oder falls der Kontaktdatenaustausch von der Gegenseite verweigert wird sollten Sie in jedem Fall die Polizei verständigen. Bei kleineren Schäden gilt außerdem: Die Unfallstelle muss so schnell wie möglich geräumt werden, damit der Verkehr wieder fließen kann.

Bei Personenschäden

Bei Unfällen mit Toten oder Verletzten sollte bzw. muss die Polizei in jedem Fall verständigt werden um etwaige Schadenersatzansprüche aufgrund von Folgeschäden oder gesundheitlichen Beeinträchtigen  abzusichern. In jedem Fall sind o.g. Punkte zu beachten.

Als Geschädigter

Bei Unfällen auf der Autobahn und wenn ein Unfallbeteiligter unter Alkohol oder Drogeneinfluss steht sollten Sie ebenfalls die Polizei verständigen. Auch wenn am Unfall Personen beteiligt sind, die im Ausland wohnen, oder deren Fahrzeug im Ausland zugelassen ist, sollten Sie die 110 wählen.